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Ritzelmutter verloren
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motorang
Forumsweiser


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BeitragVerfasst am: 05.10.2008 21:34    Titel: Ritzelmutter verloren Antworten mit Zitat

Tach
wollte nur was Seltsames berichten ...

Nach 8000 km hab ich gestern etwas dämlich aus der Wäsche geschaut als plötzlich der Vortrieb fehlte: Ritzelmutter weg! Trotz Sicherung hatte sich die Gute runtergedreht und war irgendwo in der Gegend verschwunden (wer weiß schon wie lange so ein Ritzel braucht um von der Welle zu wandern).

Glücklicherweise fand sich im Haus neben der Stelle des Technischen Halts ein Teilekonvolut, da der Eigentümer wohl alte Traktoren beschraubt. Und ebenda fand sich tatsächlich so eine Feingewindemutter, die mit etwas Draht, einer großen Beilagscheibe, Schraubensicherung wieder zu einem funktionsfähigen Ritzel führte. Uff.

Gedanke: das einzige was ritzeltechnisch in letzter Zeit zu Veränderungen führen könnte, ist die Tatsache dass mein Söhnchen jetzt in die Schule geht. Jeden Tag lass ich ihn aussteigen, klapp den Beiwagen zu, roll den Hügel runter, kuppel ein und lasse so den Motor an. Jeden Tag wird das Ritzel 1x ruckartig andersrum belastet als in den 7500 km seit Festziehen der Mutter ... ist das plausibel dass von sowas die Mutter stückweise aufgedreht wird? Weil dann kick ich lieber wieder ...

Gryße!
Andreas, der motorang
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fpg
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BeitragVerfasst am: 05.10.2008 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

moin,

... das ist fast normal... wenn das ritzel spiel auf der welle hat .... oft sind das ritzel von billiganbietern, die nicht die notwendige materialgüte verarbeiten.....

der fpg
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Torstinator
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BeitragVerfasst am: 05.10.2008 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das fällt mir bei meiner Kawa regelmäßig runter. Mittlerweile gibt es Sicherungsplatten, die mit dem Ritzel verschraubt werden, damit das nicht mehr passiert.
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kommmschmit
Badisches Urvieh


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BeitragVerfasst am: 05.10.2008 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wäre mir nicht mal sicher dass die sich losgedreht hat. Bei meinem letzten Ritzelwechsel wollte ich die gleiche Mutter wieder verwenden doch beim händischen Anziehen war sei plötzlich am durchdrehen. Als ich sie herunter nahm war fast kein Gewinde mehr da, obwohl diese Mutter gerade mal rund 30000 KM Dienst getan hat. Mr. Green
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rei97
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Also:
Zum Fall Motorang:
Das Sicherungsblech wirkt , egal wierum das Spiel der Verzahnung angesprochen wird und auch egal ob noch Vorspannkraft auf der Verbindung ist, nur dann, wenn die Zähne eben zur Scheibe auch wirklich in die Verzahnung der Ritzelwelle eingespurt und eine Blechlasche hochgebogen ist.
Es ist eben NUR eine Verliersicherung, wenn das gesagte erfüllt ist.
Im Umkehrschluß muß davon ausgegangen werden , daß der Klassiker zugeschlagen hat. Das Blech war verdreht auf den Zähnen aufgelegen und sicherte nach Verlust der Vorspannkraft gar nichts .
In diesem Fall schadet das Weichblech als Setzmöglichkeit sogar. Weglassen wäre schlecht , aber besser als ein nicht eingespurtes Blech. Noch besser sind die Kedoritzel mit einer 6er Bohrung.
Dort kann eine Zylinderkopfschraube (geklebt) rein und verhindert das Aufdrehen der Verbindung auch nach Verlust der Vorspannkraft.
Der Setzspalt durch den Entfall der Scheibe ist vorteilhaft für den Erhalt der Vorspannkraft. Prinzipiell sollte die Stelle aber beim Schmieren der Kette inspiziert werden. Vom Maschinenbau ist sie leider weder Fisch noch Fleisch. Weder Reib, noch Formschluß funktionieren korrekt.
Regards
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fpg
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

moin,

....ööhm... wer hat was vom sicherungsblech gesagt ? dass das nicht in der lage ist, die mutter zu halten, sollte jedem klar sein.... hoffe ich.... Tetschel

aber wenn die mutter die relativbewegung zwischen keilnutwelle und ritzel aufnehmen soll, scheitert das ganze natürlich. wie schon erwähnt: ritzel (und letztlich kettenrad) kauft man dort, wo passung und materialgüte stimmen !

das ritzel muss spielfrei auf der welle sitzen..... leider ist oft die welle schon angegriffen, weil sonderangebote ja so geil sind Mr. Green Mr. Green

der fpg
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rei97
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
...das ritzel muss spielfrei auf der welle sitzen.....


Also:
Hmmm spielfrei...
was verstehst Du darunter?
Presspassung,
Übergangspassung,
Spielpassung???
Da ich bisher kein Ritzel mit Auf/Abzieher behandeln mußte, gehe ich von einer so gewollten Spielpassung aus.
Zugegeben, hier kann Pfusch zu größerem Spiel führen, was negativ wäre, aber solange Montagespiel da ist (händisch fügbar) ist das kein Formschluß, da Antriebs/Bremsmomente das Ritzel unter der Vorgespannten Mutter hin und herdreht.
Auf Dauer ist die Vorspannkraft dann weg.
Konstruktiv hilft nur Härten der Kontaktstellen mit Mikrobewegungen, einkleben der Verzahnung oder eine sog. Helixverzahnung, die wie gewünscht spielfrei ist.
Regards
Rei97
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hiha
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich beipflichte dem FPG. Bei meinem Renner hat sich letztes Jahr die Ritzelmutter immer wieder gegen das Sicherungsblech gelockert, und die umgebogene Lasche aufgebogen.
Und ich nehm immer den gaaanz laaangen Drehmomentschlüssel ohne Anzeige...:-)
Was das letztlich war weiss ich nicht, denn heuer hab ich dieses Pfänomen nicht gehabt. Ich glaub, ich hab ein frisches Ritzel montiert, bin mir aber nicht sicher.

Gruß
Hans
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fpg
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

moin,

... rei... nicht nullenbumsen Mr. Green ... das ritzel darf nur mit sanfter gewalt auf der welle bewegbar sein.... original yamaha teile können sowas und ritzel von france. bei louis z.b. ist oft das material weich und die innenverzahnung eine klapperpassung. der mist arbeitet sich dann auf der welle ein und löst gleichzeitig die verschraubung.... nix micro- eher macrobewegungen..... seit dem ich auf die qualität der ritzel achte, gab es nie wieder probleme mit abfallenden antriebskomponenten

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rei97
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
... das ritzel darf nur mit sanfter gewalt auf der welle bewegbar sein....

Also
Demnach sprachst Du von einer Spielpassung...

Zitat:
...ist oft das material weich und die innenverzahnung eine klapperpassung. der mist arbeitet sich dann auf der welle ein und löst gleichzeitig die verschraubung....

ja, das ist Pfusch...aber da wiederhole ich mich.

Ein unbeobachtetes Ritzel über (Zitat:) 30000km wird bei dieser Lösung trotzdem gefährlich....Rennerle oder nicht....Es kann aber auch viel schneller gehen...was die Sache prinzipiell nicht verbessert.
Regards
Rei97
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kommmschmit
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja: Die 30000 waren bei mir. Allerdings keinesfalls unbeobachtet und die Teile, Sicherungsblech, Mutter sowie Ritzel von Kedo. Ausserdem achte ich bei der Montage immer dass das Blechlein richtig eingespurt und die Mutter auch richtig herum verbaut ist. Mr. Green
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motorang
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Also, meine Herren,
die Ritzelmutter war selbstverständlich mit dem korrekten Drehmoment festgezogen und hat ja auch ein paar tausend km gehalten.

Die Verliersicherung war - da das Ritzel zwei Gewindebohrungen aufwies - folgendermaßen gelöst, weil damals grad kein Sicherungsblech zur Hand war:



und die Innensechskantschraube war noch drin! Wie DAS geht weiß ich nicht, das Gewinde auf der Welle war jedenfalls noch gut.

Das Ritzel hat Spielpassung, muss mit etwas Kraft aufgeschoben werden, aber noch werkzeuglos. So wie praktisch alle meine Ritzel an MZ, XT, SR, Tenere - nur hatte ich noch nie eines verloren ...

Die nächste Ritzelmutter bekommt jedenfalls Schraubenblau mit, und ein Ritzelsicherungsblech drunter (eingespurt selbstverständlich). Hab das Zeug schon aus dem Fundus gegraben ... und eine weitere Mutter aus dem Getriebe irgendwo mit derselben Steigung, damit zukünftig Ersatz dabei ist ...

Gryße!
Andreas, der motorang
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zuendapp
Urgestein


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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
und die Innensechskantschraube war noch drin! Wie DAS geht weiß ich nicht, das Gewinde auf der Welle war jedenfalls noch gut.



Ein Fall für Sherlock Holmes. Ich denke die Mutter ist zerbrochen, mürbe durch die Schläge der Innensechskantschraube beim Anruckeln. Klingt unwahrscheinlich, aber wie soll die Mutter sonst runter und das Gewinde unbeschädigt lassen?

Gruß

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hiha
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die Mutter ist aus schwindlichstem Automatenstahl. Sie wird ihr Gewinde von sich geworfen haben, und wech war sie...

Gruß
Hans
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hiha
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

"Die muss vorher schon was ghabt ham" ©Polt
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motorang
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrscheinlich ist er schuld:



Der Pannenteufel! Erstes Foto weltweit!

Gryße!
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zuendapp
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. Green sehr nett, der Teufel!

Gruß

Zündapp
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kommmschmit
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich behaupte nach wie vor dass das Gewinde, zumindest einiger Ritzelmuttern, nicht ausreichend standfest ist. Da nützt auch eine Sicherungsschraube wenig.
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fleisspelz
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2008 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

motorang hat Folgendes geschrieben:
...

...

Ich erkenn ihn wieder! Der wars, der wars!!!! angel
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S&T
Hochwürden


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Wohnort: Gehenna

BeitragVerfasst am: 06.10.2008 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiß garnicht, was ihr habt... das Chili war gut damals und der Schnaps billig....
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