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Hauni Forum-König

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 4662 Wohnort: Im Mittelpunkt der EU
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Verfasst am: 05.10.2007 10:34 Titel: Aus gegebenem Anlass! Wildunfall! |
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Moin!
Da Maria nun gestern auch ein Reh erlegt hat,
hier mal eine Seite aus der Wildnis....ääähhh ich meine, eine Seite von den Leuten die die Rehe und ihre Verhaltensweisen kennen
http://www.jaegerschaft-hueckeswagen.de/Aktuelles/Wildunfall/wildunfall.html _________________ Am schlimmsten ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben (A.von Humboldt) |
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Displex Urgestein

Anmeldedatum: 28.06.2006 Beiträge: 444 Wohnort: Dürrn Grenzland Baden-Schwaben
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Verfasst am: 05.10.2007 11:37 Titel: |
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Da zeigt sich auch, dass die Teilkasko keine unnütze Ausgabe ist, auch bei 20-30 Jahre alten Fahrzeugen.
Wer lust hat kann ja mal hier seine Prämie ausrechnen:
http://www.netbank.de/nb/versicherungen.jsp _________________ Eintopf rockt!! Meine Bildergalerie
_______________________________________________________________________
Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein. Henry Ford (1863-1947) |
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Bulldog2011 Cheftheoretiker

Anmeldedatum: 11.08.2005 Beiträge: 2383 Wohnort: Katzenelnbogen
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Verfasst am: 05.10.2007 11:52 Titel: |
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Ja, der Bericht ist gut um mal wieder die Sinne zu schärfen.
Ich wohne ja in einer wald- und wildreichen Gegend, morgens und abends stehen dann Rehe in Rudeln auf dem Feld neben der Strasse. Hat schon so seinen Grund dass ich in dieser Jahreszeit nur noch bei Tageslicht fahre (fahren darf...).
Ab und an sieht man auch einen Fuchs, der es leider nicht mehr geschafft hat. _________________ mit lieben Grüssen,
Andreas
___________________________
Never change a running system
Hannas Blog
http://library-of-fairytales.blogspot.de/ |
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kommmschmit Badisches Urvieh

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 11084 Wohnort: Eberbach / Baden
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Verfasst am: 05.10.2007 15:26 Titel: |
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In diesem Sinne:
Waidmannsheil.
Nee, ohne Scheiß: Ich habe schon genug Wildunfälle gesehen und auch schon einige gehabt. Warum? Ich wohne hier in einer wildreichen Gegend und war mit meinem Vater (Förster) als Junge oft genug mit Draussen um verletztes Wild nach Unfällen zu erlösen.
Was die in dem Bericht geschrieben habe stimmt nur teilweise. Sicherlich ist die Gefahr bei Geschwindigkeiten mit max. 60 KM/h einem Wildunfall ausweichen zu können größer aber Wild schätzt im Allgemeinen nicht ab ob es noch hinüberhuschen kann oder nicht. Wild springt auch vor ein langsam fahrendes Fahrzeug wenn es erschreckt, wenn es unsicher ist, wenn das Leittier/ Alttier/ Muttertier/ schon drüber ist. Es dreht auch mitten auf der Straße um wenn es erschrickt, bleibt stehen wenn es geblendet wird und und und. Wild reagiert nicht unbedingt logisch und im Herbst sowie im Frühjahr schon zweimal nicht.
Gut das Maria nicht so viel geschehen ist. _________________ Ich ärgere mich nicht
und wenn ich verrecke vor Zorn (mein Lebensmotto) |
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B. 1,5 B.
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 1788
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Verfasst am: 06.10.2007 00:27 Titel: |
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Reh auf der Straße?
IMMER!!! voll draufhalten!
Der Tipp kommt nicht von mir, sondern von der Zeitschrift Motorrad. Und die haben das dunnemals durch eine Reihe von Anfahrversuchen rausbekommen.
Der frontale Anprall zerfetzt das Reh in der Regel in zwei Teile; ein Sturz kann eventuell vermieden werden. Die Schäden an Maschine und Fahrer halten sich in Grenzen.
Alles andere ist eher gefährlich...
(Nur damit keine Zweifel aufkommen: es ist natürlich besser, das Reh erst garnicht zu treffen. Logisch, oder? ) |
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pointer säxmäschien

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 9001 Wohnort: Ostfildern, Spätzlesland
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Verfasst am: 06.10.2007 00:37 Titel: |
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Ja, da kann ich dem Kommmi nur zustimmen, das Viehzeuch ist unberechenbar und der Gag bei der Fahrzeuggeschwindigkeit liegt wohl eher in der längeren Reaktionszeit, die man beim langsamer Fahren noch hat.
Außerdem fängt für den Motorradfahrer die gefährliche Tiergröße ja schon bei Igel, Katze, Hund etc. an. Und die torkeln nicht nur im Wald, sondern auch in helllichten Städten rum, von kleinen Kindern ganz zu schweigen
Nachts kann man ja noch wegen der reflektierenden Tieraugen am Straßenrand Glück haben. Ansonsten: nu ja, 3 mal mehr aufmerksam Fahren als Dosentreiber und trotzdem wird's manchmal kritisch, das ist Motoradfahrers Los. Aber wahrscheinlich ist's auch nicht falsch, hin und wieder mal auf diese Problematik hingewiesen zu werden. Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube bei 100 km/h gegen den Helm.
In diesem Sinne allseits guten Ritt,
P.
PS: Boscho: also das mit den 2 Teilen mag ich nicht so recht glauben, ist aber auch nicht so wichtig. Der Vorteil beim "Draufhalten" ist wohl eher der, dass man dadurch erst gar nicht in die Versuchung eines wilden Ausweichmanövers gerät, das dann, da unkontrolliert, mit größter Wahrscheinlichkeit mindestens genau so übel, wenn nicht übler endet. Der Ratschlag wird nämlich genau so auch für Dosentreiber erteilt ... _________________ Ottos Mops hopst ... (Ernst Jandl)
Wir sprechen verschiedene Sprachen, meinen aber etwas völlig anderes |
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th.sauer Forum-König

Anmeldedatum: 20.08.2005 Beiträge: 3407 Wohnort: Germanys Mitte
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Verfasst am: 06.10.2007 08:52 Titel: |
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Am besten ists, man oder frau kollidiert gar nicht mit dem Viehzeug.
Ein Arbeitskollege hat seinen VW Passat in einem Rudel Wildschweine total demoliert. Diverse Wildsäue waren auch total demoliert. Bei Begegnungen solcher Art wünsch ich mir den alten MAN 5t gl vom olivgrünen Trachtenverein zurück.
Gruß
Thomas |
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riege Heavy Duty

Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 6264 Wohnort: Los Karawancos
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Verfasst am: 06.10.2007 09:36 Titel: |
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Mir hat mal ein Kollege erzählt, sein Schwager hätte mir ner ZXirgendwasR mit 190 Sachen ein Reh halbiert und den Anprall bis auf Schäden an der Verkleidung völlig unbeschadet überstanden, während das Reh über die ganze Fahrbahn verteilt lag.
Ich persönlich halte das für ins Reich der Märchen und Fabeln gehörig...
...was meint ihr, kanns das geben?
Gryße!
Riege _________________ ...silver blaze... |
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schraubaer 42 Urgestein
Anmeldedatum: 20.04.2006 Beiträge: 522 Wohnort: Frankenbrunn
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Verfasst am: 06.10.2007 10:52 Titel: |
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Zu Rieges Frage......Keine Ahnung. Aber es gibt ja nix was es nicht gibt...
Ich würde lieber Tipps sammeln die der Vermeidung von Wildunfällen dienen.
Immer davon ausgehend daß man halt doch... und auch Nachts ( wenigstens ab und zu...) Motorrad fährt.
Ahlsoo...
Besondere Aufmerksamkeit in und an:
Waldgebieten
Waldrändern
Immer dann wenn man den Verdacht hat in der Nähe eines Äsungs und/oder Paarungsgebietes zu sein.
Reisegeschwindigkeit entsprechend reduzieren. ( wesentlich unter 100 Km/h)
Früher hat man mir beigebracht nicht mit Fernlicht durch Wildwechselgebiete zu fahren. Ich habe jedoch festgestellt daß es wichtig ist selber gut zu sehen. Ich Fahre deshalb langsam und mit Aufblendlicht.
Die Augen des Wildes reflektieren auch heller damit. Erst wenn ich sicher bin das Wild in der Nähe ist blende ich ab.
Ich habe den Eindruck daß das Wild auch vom Abblendlicht geblendet wird.
Glaube also nicht daß es sooo einen Unterschied macht.....
Im Zweifel immer davon ausgehen daß Wildwechsel stattfindet.
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Der Mensch hat immer eine Reaktionszeit die sich aus. Erkennen der Situation plus z.T Erschrecken bis zum Einleiten der Reaktion
erstreckt.
Im Straßenverkehr heißt daß also das, Unfälle oft vermeidbar wären wenn, ja wenn, man diese Reaktions/Schreckzeit verkürzen könnte.
Das kann man tatsächlich. Einmal durch das praktische Einüben von Handlungsabläufen ( Brems und Ausweichmanöver ) andererseits durch geistige Vorbereitung auf eine Schrecksituation.
Nicht umsonst sind z.B. Piloten darauf gedrillt zum einen :Sofort und zum anderen auch bis zur allerletzten Sekunde richtig und vernünftig zu handeln. ( Erschrecken und Panik bekommen darf man wenn die Situation vorbei ist.... :shock: )
Erstaunlich was alles noch geht.. bis es knallt ( bzw. bei richtigem reagieren ...nicht knallt.)
Es gilt vor allem zu verhindern daß man, bildlich gesprochen, die Hände vors Gesicht reisst und dann wartet bis "Es" vorbei ist. Sondern; die Situation erkennt und bei minimierter Reaktionszeit sogleich, das Richtige tut.
Dazu gehört z.B. Ausweichmanöver bereits einleiten wenn man eine Gefahr vermutet b.z.w. Sie sich erst entwickelt. Dito gilt dies für Bremsmanöver.
Wichtig auch: Einen Riecher für brenzlige Situationen entwickeln. Das kriegt der eine mehr, der andere weniger gut hin. ( Die "Instinkte" schärfen sich aber mit der Zeit automatisch....)
Wissen daß man mit der Motorradfahrerei sich in Gefahr begibt und trotzdem nicht starr vor Angst im Sattel sitzen.
das ist auch so ein Kunststück daß sich, vor allem nach einem Unfall oder beinahe Unfall sehr schwierig darstellt.
Es ist aber komischerweise machbar. Warum weiß ich selbst nicht genau.
Sollte es tatsächlich zum (Wild) Unfall kommen.... dann sobald es geht wieder auf den "Bock"
Nichts ist schlimmer als die Panik soweit einsacken zu lassen bis man zuviel Angst zum wiederaufsteigen hat.
Wer weis noch Zäuch aus seinem evtl. reichhaltigen Erfahrungsschatz und kann sie hier mal miteinbringen ?
Nur zu.
Gryße
Schraubaer 42 _________________
Schrotthandel ist legitim....solange der Schrott als Schrott, zu Schrotthandelspreisen verkauft wird |
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pointer säxmäschien

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 9001 Wohnort: Ostfildern, Spätzlesland
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Verfasst am: 06.10.2007 11:39 Titel: |
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... und ich leiste beim Boscho wg. der Reh-Teilung Abbitte nachdem Gitti in diesem Thread auf Seite 2, 6. Beitrag, ein Video verlinkt hat ... :shock:
P. _________________ Ottos Mops hopst ... (Ernst Jandl)
Wir sprechen verschiedene Sprachen, meinen aber etwas völlig anderes |
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Gitti Gleichstellungsbeauftragte

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 5513 Wohnort: Xtal
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Verfasst am: 06.10.2007 12:23 Titel: |
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Ich habe das dem Jürgen mal erzählt....ein Kollege hat das erzählt.
Natürlich ist das nicht zum Glauben, ich hab mir auch schwer getan....ist aber.
Ich hab mir Gedanken gemacht, wie der Bremsweg auszurechnen wäre..
ich könnte den Bremsweg nicht ausrechnen, weil ich den Reaktionsweg nicht wußte... bei diesem Filmchen kann man nur schätzen..nämlich da gibt es keinen 8)
Maria hat nicht gebremst, jedenfalls gab es keine Bremsspur, und das ist gut so.
Das arme Reh war ganz weit vom Wald weg. Es war ziemlich frei. Rechts und links Wiesen. Das ist auch nicht immer sicher. Der Mann der dort wohnt, meinte, hier gibt es keine Rehe..  _________________ Gryße Die Gitti
Stammtischschwester von
von diesen
und von diesen
Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei...(K.Tucholsky)
IG FULDA Wasserkuppentreffen 04.-06.09.2015 |
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fleisspelz Gast
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Verfasst am: 06.10.2007 12:24 Titel: |
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| Rehe stehen sehr gerne auf weiter Flur. Das heisst: Wald und Waldränder sind nicht gefährlicher als Feld und Wiese, wenn es dort dünn besiedelt ist. |
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B. 1,5 B.
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 1788
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Verfasst am: 06.10.2007 15:54 Titel: |
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Rehteilung:
Ich schreibe ja solche Tipps, bei denen es um Leib und Leben geht, nicht aus dem hohlen Bauch heraus. Die Zeitschrift Motorrad hat sich vor geraumer Zeit mal dafür interessiert, was wohl geschieht, wenn man einen Stuntman auf XT600 gegen ein Reh antreten lässt.
Zu diesem Zwecke wurde das (tote) Reh quer über eine Straße gespannt - nicht völlig realistisch, aber ein durchaus annehmbarer Versuchsaufbau. Der Stuntman hatte Anweisung, das Vieh möglichst mittig zu treffen.
Ergebnis: Reh hin, Stuntman heile, Maschine mit nur geringen Schäden.
...und wie gesagt: mit einer Wildsau sollte man das auf gar keinen Fall probieren!
Was Katzen und anderes Kleingetier betrifft: ich habe mal eine mit 60 km/h in der Kurve erwischt - das Vorderrad hat einen gefühlten halben Meter versetzt, ansonsten ist nix passiert. Als Fahranfänger hätte ich mich aber wahrscheinlich derart verjagt, dass ich mich trotzdem auf die Klappe gelegt hätte...  |
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Hauni Forum-König

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 4662 Wohnort: Im Mittelpunkt der EU
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Verfasst am: 06.10.2007 16:27 Titel: |
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Das Problem dürfte allerdings sein, im dunkeln, aus dem Augenwinkel heraus, zu beurteilen ob es sich um ein Reh ( draufhalten) oder eine Wildwutz ( Bremsen und ausweichversuch) handelt.....
Bis man weiss um was es sich handelt , und demnach reagiert, macht es wahrscheinlich bumm  _________________ Am schlimmsten ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben (A.von Humboldt) |
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Maria :) Gast
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Verfasst am: 06.10.2007 19:53 Titel: |
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Stimmt ist schon sehr schwer zu differenzieren was ist es ( Reh, W-Schwein usw) soll man ausweichen oder nicht wie Reagiert man ....
Weil es kann auch sehr gefählich werden übezureagieren und rießen Ausweichmanöver zu starten - kann auch schlecht aus gehen.
Es ist nich schlecht wachsam zu sein und sein Bock einigermaßen im griff zu haben aber es gehört auch einiges an Glück dazu
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schraubaer 42 Urgestein
Anmeldedatum: 20.04.2006 Beiträge: 522 Wohnort: Frankenbrunn
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Verfasst am: 06.10.2007 20:08 Titel: |
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Ich glaube nicht daß man hier großartig unterscheiden sollte.
Springt einem so ein Vieh direkt vor oder ins Vorderrad hat sich das, mit draufhalten oder nicht, sowieso erledigt.
Kann ich noch irgendwie unterscheiden ob Reh oder Wutz... dann kann ich auch noch soweit herunterbremsen das die Gefahr nicht mehr besteht ....oder deutlich entschärft ist.
Springt Bambi soweit vor der Maschine auf die Fahrbahn daß ich noch ein Tier sehe und es nicht gleich bumst kann ich, in den meisten Fällen auch noch Notbremsen und Ausweichen.
Voraussetzung ist allerdings daß ich mich auf einen solchen Fall vorbereite.
D.H. mir das notwendige Fahrkönnen und Wissen aneigne und für den Notfall trainiere.
Dazu gehört evtl. ein Standardsicherheitstraining als Grundlage.
Bremsen können, auf hohem Niveau!!! *
In der Lage zu sein ( präzise) Ausweichmanöver per Lenkimpuls zu fahren! ...und zwar blitzeschnelle...gelle !
( Wie auch sonst, diese Technik endlich mal ausführlich, in das Standardprogramm der Fahrschulen aufgenommen gehört !!!)
Und last but not least: Sich geistig auf eine Notfallsituation einzustellen.
Antrainierte, "Instinktähnliche" Handlungsprogramme können dann im Notfall übernehmen, bis die Kanalkapazität des menschlichen Gehirnes wieder ausreicht um bewusstes Handeln mit einfließen zu lassen.
(Siehe auch: "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel.)
Ich will nicht behaupten daß die genannten Maßnahmen für Alle und Alles ausreichen.
Allerdings helfen sie mit Sicherheit, ein gutes Stück weiter und verringern das Unfallrisiko ( nicht nur in Sachen Wildunfall) erheblich.
Gryße
Schraubaer 42
* ( Ja... ich weiß was man über Menschen sagt die, drei Ausrufezeichen benutzen.... ) _________________
Schrotthandel ist legitim....solange der Schrott als Schrott, zu Schrotthandelspreisen verkauft wird
Zuletzt bearbeitet von schraubaer 42 am 06.10.2007 20:25, insgesamt einmal bearbeitet |
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kommmschmit Badisches Urvieh

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 11084 Wohnort: Eberbach / Baden
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Verfasst am: 06.10.2007 20:24 Titel: |
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Also ich habe, als ich vor kurzem einer Rotte Sauen auf dem Heimweg vom Stammtable begegnet bin so reagiert wie ich es eigendlich immer mache: Bremsen so weit es geht und erst im letzten Augenblick ausweichen (soweit das natürlich geht)
Das hat den Vorteil auch noch bei kurzfristigen Reaktionen des Wildes (dreht plötzlich um, bleibt stehen oder macht einen Satz nach vorne/ zurück) was machen zu können was bei einem bereits eingeleiteten Ausweichmanöver nicht mehr geht. Dazu sollte man aber Lenkimpulse intus haben. Da nützt es nicht sowas mal bei einem Sicherheitstraining probiert zu haben. Das muss man ständig üben, auch wenn die Mitfahrenden auf dem Moppede hinter einem meinen dass es einen bald auf die Fresse haut (gell Baumann)  _________________ Ich ärgere mich nicht
und wenn ich verrecke vor Zorn (mein Lebensmotto) |
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dreckbratze Einziger junger Sack

Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 2600
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Verfasst am: 06.10.2007 21:33 Titel: |
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| das mit der zerteilung kann wirklich klappen. mein brüderlein schaffte dies mit der cagiva elephant. bis auf ein zersplittertes vorderradschutz"blech" und eine endlose sauerei an mensch und maschine nix sonst zerbröselt. stank nur wochenlang erbärmlich... |
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kommmschmit Badisches Urvieh

Anmeldedatum: 07.08.2005 Beiträge: 11084 Wohnort: Eberbach / Baden
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Verfasst am: 06.10.2007 21:48 Titel: |
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Reh ist einfach sehr schwach gebaut. Deswegen verenden die meisten auch schun nach einem harmlos aussehenden "Rempler" bei der sich ne Wildsau nur kurz schütteln würde.  _________________ Ich ärgere mich nicht
und wenn ich verrecke vor Zorn (mein Lebensmotto) |
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schraubaer 42 Urgestein
Anmeldedatum: 20.04.2006 Beiträge: 522 Wohnort: Frankenbrunn
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Verfasst am: 06.10.2007 23:52 Titel: |
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Verharmlosen würd ich die Wildunfälle lieber nicht.
Auch ich habe schon ein Reh auf dem Gewissen.... und das Reh beinahe mich.
Das Tier sprang direkt vor bzw. in das Vorderrad meiner damaligen, erst 6000 KM jungen 2J4. ( war 1980 und gab auch nette Schäden am Moped.)
Es stimmt, das arme Viech wurde zerteilt. leider verkeilte sich das Hinterteil des Rehs im Vorderrad.
Die Aufprallgeschwindigkeit war etwa 100 Km/h. Die Maschine hob ab und ob des blockierten Vorderrades war an eine kontrollierte Landung nicht mehr zu denken.
Ich mußte ( auf gerader Strecke ) abspringen..
Zum Glück kam kein Auto entgegen und ich hatte es nur mit dem Asphalt zu tun.
Das linke Knie wurde bis auf die Gelenkkapsel abgeledert ansonsten trug ich Prellungen davon.
Nach drei Monaten konnte ich das erste mal wieder auf ein Motorrad steigen. Erst dann war das Knie soweit verheilt daß ich es mit aller Gewalt soweit biegen konnte daß das, Sitzen im Sattel wieder möglich war.
Ich halte es für grundlegend wichtig solchen Unfällen vorzubeugen.
| Zitat: | Bremsen so weit es geht und erst im letzten Augenblick ausweichen (soweit das natürlich geht)
Das hat den Vorteil auch noch bei kurzfristigen Reaktionen des Wildes (dreht plötzlich um, bleibt stehen oder macht einen Satz nach vorne/ zurück) was machen zu können was bei einem bereits eingeleiteten Ausweichmanöver nicht mehr geht. Dazu sollte man aber Lenkimpulse intus haben. Da nützt es nicht sowas mal bei einem Sicherheitstraining probiert zu haben. Das muss man ständig üben |
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Natürlich muß man das üben. Aber nicht stur nach Schema "F" und ein Sicherheitstraining soll lediglich Grundlage für weitere Erfahrungen sein.
Nachdem man die Sache grundlegend erfasst hat fängt man, langsam an. Man bremst bewusster, tastet sich nach und nach, im laufe der Zeit in die Nähe der Blockiergrenzen heran. ( Blockierende Vorderräder wollen wir ja gar nicht haben.) Irgendwann kann man dann ziemlich gut bremsen.....man muß es bloß oft genug tun.
Zum Lenkimpuls
(da steckt natürlich mehr als nur ein "Impuls" dahinter. aber irgendeinen Namen muß das Kind ja bekommen.)
Wenn man dann ersteinmal mit dem Lenkimpuls, bewusst gearbeitet hat kann man sich sowieso nicht mehr vorstellen warum man all die Jahre geglaubt hat man lenke durch z.B. Gewichtsverlagerung oder den Knien.
( oder irgendetwas dergleichen. [...und bitte,bitte,bitte jetzt keine Diskussion darüber ob es sich nicht etwa doch so verhält!])
Die neue Erkenntnis macht dann sowieso, soviel Spaß das man davon nicht mehr lassen will. Schnell sackt die "neue" Technik ins Unterbewusstsein ein und verinnerlicht sich.
Kurven lassen sich plötzlich viel präziser fahren. Die Linie wird elegant und genau. Sogar Ausweichmanöver in Kurven sind auf einmal drin.
Zusammen mit den Knien am Tank ( Integration des Fahrers in die Schwingungsdämpfung der Maschine) wird die Fuhre ruhig, sicher und zielgenau. Stützgas lässt sich auf einmal stabilisierend einsetzen,etc.etc.
Der Fahrer wird nicht mehr vom Motorrad gefahren sondern Fährt jetzt endlich selber !
Bei keinem anderen Fahrzeug wird der Fahrschüler, aber auch, der junge Fahrer mit schon etlichen Kilometern, so sehr im Unklaren über die Lenkung seines Gefährtes gelassen als bei den Motorrädern.
Undenkbar bei Flugzeugen oder Automobilen.
Es geht halt irgendwie.... ja, das stimmt....und so, wissen viele Motorradfahrer nicht wie ihr Fahrzeug eigentlich Kurven fährt geschweige denn wie es, wirklich gelenkt wird.
Eigentlich eine Schande.
Gryße
Schraubaer 42
Infos zum Lenkimpuls
http://www.motorradfahrer-des-jahres.de/module/popup_modul/inhalt_ausgabe.phtml?text_id=67 _________________
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